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Wasser predigen und Wein trinken…

In eigener Sache: Entschuldigung an unsere Blogbesucher*innen!

Wer sich als Experte präsentiert, sollte die wertvollen Empfehlungen, die er seinen Kund*innen erteilt, möglichst auch im eigenen Unternehmen umsetzen. Das gilt für das große Ganze genauso wie für die kleinen Detailfragen.

 

Wir hatten unsere Kund*innen und Mandant*innen im Februar 2022 über ein aktuelles Urteil des Landgerichts München I informiert. Danach sei der Einsatz von Google Fonts datenschutzwidrig, wenn die Schriftarten beim Website-Aufruf von Google Servern geladen werden, ohne dass der User oder die Userin hierin vorab eingewilligt hat. Dies ist die Standardkonfiguration von Google Fonts. Gleichzeitig hatten wir eine Meldung zu diesem Urteil auf unseren Websites veröffentlicht, u.a. auf unserem alten Blog datenschutzerklaerung.info.

“Dankenswerterweise” wurden wir nun von einem aufmerksamen und geschäftstüchtigen Besucher darauf hingewiesen, dass auf eben jenem Blog selbst die Schriftart noch so eingebunden war, dass sie von Google geladen wurde. Autsch. Aber so ist das wohl manchmal. Wir dachten, wir hätten den ganzen Laden aufgeräumt, auf allen unseren Websites die erforderlichen Anpassungen vorgenommen… aber eine ist durchgerutscht. Glücklicherweise dürfte sich der Schaden in Grenzen halten: Der Blog wurde in den letzten Monaten nur noch stiefmütterlich bespielt und die Inhalte sind längst auf unsere neue Website umgezogen. Den Traffic auf dem Blog als „überschaubar“ zu bezeichnen, wäre vermutlich noch schmeichelhaft. Nichts desto trotz natürlich ein Fehler, der nicht hätte passieren dürfen.

Deshalb auf diesem Wege eine herzliche Entschuldigung an die 14 Personen, die sich in den letzten Wochen auf unseren Blog datenschutzerklaerung.info verirrt hatten.

Die ernstgemeinte Lektion für uns: Wir wollen künftig noch stärker darauf achten, die Empfehlungen, die wir unseren Kund*innen erteilen, auch im eigenen Hause umzusetzen. Schließlich möchten wir keine Oberlehrer sein, sondern selbst mit gutem Beispiel voran gehen. Außerdem zeigt sich auch hier wieder: Auch vermeintliche Expert*innen brauchen gelegentlich externe Unterstützung. Denn auch theoretische Sachkenntnis schützt nicht davor, betriebsblind zu werden.

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